Was bisher geschah…

Ancarea ist eine wundersame und geheimnisvolle, aber auch eine gefährliche Welt, die es zu erforschen gilt – und trotz aller Bemühungen der AVRA geht seine Erkundung nur langsam voran, nicht zuletzt durch die begrenzte Anzahl der tapferen Männer und Frauen in der Allianz.

Die freien Expeditionen nach Ancarea werden von der AVRA aus zwei Gründen organisiert und finanziert.

Wagemutige aus allen Ländern werden für die Expeditionen nach Ancarea gebracht, zum einen, um die Erforschung der Inseln zu beschleunigen. Zum anderen aber, um einem jeden Tapferen die Gelegenheit zu geben, an der Entdeckung einer neuen Welt teilhaben zu lassen.

Denn die Wunder und Geheimnisse Ancareas zu entdecken steht einem jeden zu, der den Mut dazu besitzt – und der bereit ist für die großen Taten, die er nur hier vollbringen mag.

12. Expedition

Trotz ihres unvorbereiteten und verwirrenden Auftakts war diese Expedition vielleicht die erfolgreichste der bisherigen überhaupt. Statt das eigentlich vorgesehene Ziel anzusteuern, brach man hastig zur Hilfe einiger Späher der AVRA, die in einer ebenso wichtigen wie geheimnisvollen Mission unterwegs waren, auf. Wie sich vor Ort herausstellte waren die Späher, von denen leider keiner lebend zurückgebracht werden konnte, ausgesandt, um den bedrohlichen Plan eines mächtigen Naitrash zu verhindern. Seit langer Zeit, so scheint es, hatte er Leid und Schmerz all derjenigen, die in seine Fänge gerieten, gesammelt, um dereinst mit deren Hilfe seine Königin aus ihrer Verbannung befreien zu können. Eine kleine Gruppe der Voykia, die schon mehrfach mit den Entdeckern Kontakt hatte, half, wo sie konnte und so gelang es der Expedition, den Plan des Naitrash an der gefallenen Späher statt immer mehr ins Wanken zu bringen. Zuletzt gelang es dem Naitrash, seine Königin aus ihrer seit dem Naitrash-Krieg andauernden Verbannung hinter ein Voykia-Portal zu befreien. Ein schrecklicher Moment, als sie den Entdeckern gegenüber trat, der sicher viele Herzen ins Wanken hat bringen können – doch nicht genug, als dass sie nicht ihre Heldentat vollbringen konnten: Mithilfe eines Pfeils, von dem es heißt, Aeris selbst habe ihn ihrem Volk, den Naldar, übergeben, vernichteten die Tapfersten unter den Entdeckern die Königin. Obwohl dieser Sieg mit vielen Entbehrungen und Opfern erkauft werden musste, so haben doch die Entdecker bewiesen, welch große Taten sie vollbringen können, wenn sie geeint stehen.

11. Expedition

Die gesamte Expedition schien trotz bester Vorbereitungen vom Unglück verfolgt zu sein. Denn obwohl im Gebiet bereits zuvor angeheuerte Söldner zum Schutz der Expedition warteten und die Präsenz der Elemente dort stärker schien als an den meisten anderen Orten – fünf ihnen geweihte Schreine waren zu finden – war vieles nicht so, wie es schien. Das Vertrauen in die Söldner zum Beispiel war ein Fehler, denn kaum war die Expedition angekommen, entwaffneten sie die überraschten Entdecker und nahmen sie gefangen, um sie zur Arbeit in einer nahe gelegenen Mine einzusetzen. Und obwohl sich die wackeren Entdecker befreien konnten und dieser Bedrohung Herr wurden, offenbarte sich bald eine noch größere: Die Schreine nämlich waren zwar den Elementen geweiht, brauchten jedoch all ihre Kraft, um die anrückenden Verfemten zurückzuhalten. Denen gelang es nun, einen Schrein nach dem anderen zu zerstören und obwohl die Entdecker sie tapfer verteidigten und sogar einen der zerstörten Schreine wieder erneuerten zerfiel der Schutzwall, der die Verfemten zurückhielt schließlich völlig. In dem folgenden Chaos gelang es den Entdeckern mithilfe der wieder erschienenen Voykia nur knapp, das rettende Portal zu öffnen und dadurch zu fliehen – nicht jedoch, ohne einige wenige der Ihren zurück- und damit ihrem Schicksal überlassen zu müssen. Später gab es viele und hitzige Worte darum, ob man sich der Verfemten nicht hätte erwehren und das Land halten können – sicher jedoch ist, dass es ein schwarzer und verlustreicher Tag war für die Zukunft Ancareas.

10. Expedition

Schon der Beginn der Expedition war gekennzeichnet von unglücklichen Ereignissen: Während die Entdecker wie schon mehr als einmal durch eines der Portale Aeris anreisen sollten, trafen sie zerstreut an verschiedenen Orten ein. Die Naitrash schienen hierfür verantwortlich, hatten sie doch als Teil eines finsteren Plans weitere Portale hier errichtet, die dasjenige Aeris’ störten. Doch dies war nicht das größte Problem – während sich die Expedition der Übergriffe von Untoten und Rakhs erwehrte und sich zu organisieren versuchte, schnappte die Falle der Naitrash zu. Einige Voykia, die ebenfalls in das Gebiet gekommen waren, um die Ereignisse zu beobachten, opferten ihre Kraft, um die Expedition vor einem Naitrash zu retten und gerieten so in den Sog der Falle, die sie festhielt und ihnen die Kraft raubte. Geschwächt konnten sie den Entdeckern nur mit Rat zur Seite stehen – wertvollem Rat jedoch, denn dadurch gelang es der Expedition, eine alte Waffe durch die Kraft der Elemente zu segnen und mit dieser die Falle zu zerstören. So konnte die Schuld der Rettung bei der 9. Expedition abgetragen werden und vielleicht hatten die Entdecker in den Geretteten sogar Freunde gefunden.

9. Expedition

Die 9. Expedition stieß auf die bisher wohl größten Widrigkeiten: Die Luft selbst war in dem Gebiet, das es zu erkunden galt versucht. Doch der Forscher, der zur Expedition aufgerufen hatte, war nicht unvorbereitet und hatte für mehrere Möglichkeiten des Schutzes gesorgt. Schon nach kurzer Zeit fiel er den Verfemten zum Opfer, sodass der Expedition nur seine Aufzeichnungen blieben. Mithilfe dieser hatte er eine alte Waffe der Voykia rekonstruieren wollen, wie sich jedoch herausstellte, war dies ohne seine Hilfe unmöglich. Unter großen Mühen gelang es der Expedition schließlich Kontakt mit einem Voykia aufzunehmen, der ihnen einmalig Hilfe gegen die Naitrash gewährte. Ebenso große Schwierigkeiten wie die Naitrash bereiteten die Verfemten, denn der Untod hielt einen Vorposten in dieser Region. Schließlich konnte dieser erobert werden und die Verfemten steckten so eine herbe, für die Entdecker jedoch auch teure Niederlage ein.

8. Expedition

Die Expedition sollte ursprünglich ein anderes Ziel erreichen, wurde jedoch schon bei einem als Zwischenstopp geplanten Außenposten aufgehalten. In dessen Nähe wurden alte Verteidigungsanlagen, vermutlich errichtet von den Voykia, gefunden. Die Voykia selbst traten ebenfalls in Erscheinung, einerseits, um die neuen Einwohner Ancareas zu beobachten, andererseits, um den Gerüchten um einen mächtigen Naitrash im Gebiet nachzugehen. Tatsächlich traf die Expedition sowohl auf die Naitrash wie auf die Verfemten, sodass es erneut zu Kämpfen kam, wobei die alten Verteidigungsanlagen nur unzuverlässige Hilfe boten. Schließlich gelang es, die sonst kaum verwundbaren Naitrash mithilfe eines alten Schwertes niederzustrecken. Vor seinem Tod jedoch sprach der Anführer der Naitrash von einem großen Erwachen.

7. Expedition

Die Offiziere der Ancareanischen Föderation, welche die letzte Expedition begleiteten, organisierten die 7. privat. Ihrer Ämter enthoben wollten sie dennoch gegen die mögliche Bedrohung durch das Kalte Licht vorgehen. Kräfte der Verfemten Elemente versuchten einen Schrein für diese unbekannte Macht zu errichten, während die Viinshar, Töchter der Leere das Feld betraten und für Konflikte unter den Expeditionsteilnehmern sorgten. Obwohl die Verfemten den Schrein beinahe vervollständigen konnten, war dessen Zerstörung im letzten Moment mithilfe der zuletzt gefundenen Artefakte möglich. Die Offiziere gerieten beim Versuch, Zeit zur Zerstörung des Schreins zu erkaufen in die Hände der Verfemten.

6. Expedition

Diese Expedition wurde von einer kleinen Einheit von Offizieren der Ancareanischen Föderation, also des Bundes von AVRA und den Forschern des NOVA-Projektes begleitet. Besondere Gefahr ging von einem Vorposten des Schwarzen Eises und der entsprechend starken Präsenz im Gebiet aus. Die Überreste einer hier verschollenen früheren Expedition wurden entdeckt, und mit ihnen erste Anzeichen auf die Präsenz des Untoten Fleisches, als sich die Gefallenen erhoben. Trotz der Anwesenheit vieler Feinde gelang die Durchführung eines alten Rituals und die Nutzung alter Artefakte durch die Offiziere, wodurch die Verfemten weiter zurückgedrängt werden konnten.

5. Expedition

Die Expedition nutzte für die Anreise das zuvor gefundene Portal Aeris’. Vor Ort traf sie auf einen Krieger der Naldar, dem sie bei seiner Aufgabe half. Es wurden Hinweise auf die mysteriöse Kraft des „Kalten Lichtes“ gefunden, ein zuvor scheinbar freundlich gesonnenes Mitglied der Expedition stellte sich als Feind heraus und schlug sich auf die Seite der Verfemten. Mithilfe eines alten Wächters des Landes konnte er jedoch gebannt werden, was auch den Rückzug der Verfemten aus dem Gebiet, zugleich jedoch den Verlust des Wächters zur Folge hatte.

4. Expedition

Die Präsenz des Schwarzen Eises hatte sich im Vergleich zum Frühjahr drastisch erhöht. Immer wieder wurden die Mitglieder der Expedition in Kämpfe verwickelt. Ein Fremder, der sich später als Naitrash entpuppte versuchte zudem die Expedition für seine Zwecke zu nutzen und gab sich als Freund aus. Mit ihrer Hilfe bannte er ein scheinbar gefährliches Wesen. Zum ersten Mal wurden die scheinbar häufig vorkommenden Kristalle gesichtet, deren Nutzen jedoch unklar bleibt. Nach harten Kämpfen konnte die Expedition den Rückweg sichern, das Schwarze Eis jedoch konnte das Gebiet für sich beanspruchen.

3. Expedition

Das erste Zusammentreffen mit den Völkern der Naitrash und der Voykia, bei dem der bösartige Charakter der Naitrash zu Tage trat und die Voykia erste Hinweise auf eine gemeinsame Vergangenheit der Völker preisgaben. Ebenso das erste Zusammentreffen mit den Verfemten auf Ancarea: Eine Einheit des Schwarzen Eises entdeckte die Expedition und attackierte sie wiederholt. Ein gefundenes Portal Aeris’ schien ihnen dabei als Nachschubweg zu dienen und war so unbrauchbar für die Entdecker.

2. Expedition

Erste Hinweise auf die frühe Geschichte Ancareas konnten den Fundstücken, auf welche die 2. Expedition traf, entnommen werden. Vor allem aber traf sie auf fremdartige Artefakte, die ein tieferes Eindringen in das Land zu verhindern schienen. Schließlich gelang das Abschalten derselben, sodass der Weg auch für folgende Expeditionen frei war. Inzwischen wird vermutet, dass die Voykia die bisher gefundenen Artefakte und Rätsel als Vorbereitung auf die Gefahren Ancareas einsetzten.

1. Expedition

Die erste noch relativ kleine Expedition traf in einem nicht erkundeten Landstrich auf scheinbar steinerne Artefakte, in die Rätsel in diversen Sprachen eingemeißelt waren. Interne Schwierigkeiten gestalteten die Lösung der Rätsel nicht einfach, doch als sie gelang, wurden die Entdecker Zeugen eines magischen Ereignisses, dessen Bedeutung noch unbekannt blieb.